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Vinyl vs. CD vs. mp3 vs. …

…[insert next media type(s) approaching here]

Stirbt Vinyl aus? Diese Frage wurde in den letzten Jahren, vor allem aber nach dem Erfolg der CD immer wieder diskutiert. Nachdem dann die ersten “Mixer” für CDs inklusive Scratch-Pad, etwas später das identische für mp3s (auch auf CDs) und das Ganze nun auch mit USB-Devices funkioniert, stellt sich wiederum die Frage: Warum sollte ich für Liveauftritte auf ein Medium setzen, welches:

  • teuer ist,
  • Abnutzungserscheinungen ab dem ersten Abspielen aufweist,
  • generell gegen Verschmutzungen empfindlich ist (Staub),
  • technisch mittlerweile eher outdated ist und
  • sehr anfällig für äußere Störungen (z.B. Trittschall

ist?

Auch heute lautet die Anwort wahrscheinlich immer noch:

  • weil der Sound von Vinyl, obwohl gerade erst als Nachteil dieses Mediums herausgestellt, genau auch den Reiz ausmacht: club sound ohne Vinyl-Klicks ist ja fast nicht denkbar.
  • Außerdem kommt natürlich immer noch gute Musik von kleinen Labels auf Vinyls heraus – obwohl mittlerweile viele Künstler den Vertrieb ins Internet verlagert – sei es über eine Plattform oder über eine eigene Seite. Teilweise werden bestimmte Tracks auch nur als Whitelabel z.B. für Promozwecke mit einer geringen Auflage von 50-150 Stück gepresst, auch dann gibt es diesen Track dann erstmal nur auf Vinyl.
  • Style. Vinyl ist immer noch stylisch.

Summa sumarum ist das Ganze natürlich eine Frage der persönlichen Vorliebe. Allerdings haben eben die meisten Clubs zwei 1210er als Decks herumstehen, das bedeutet, das der Artist dann sein eigenes Gear mitbringen muss.

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