Eine besonders schöne, bequeme und elegante Methode, an neue Musik zu kommen ist das sogenannte Internet-Radio. Mittlerweile gibt es so viele Stream-Dienste, welche mp3-Streams in das Internet stellen, welche mit halbwegs modernen Anwendungen wie winamp, vlc, mediaplayer usw. direkt abgespielt werden können.
Der Clou ist aber: die meisten Radio-Stationen im Internet schicken die mp3s als einzelne Dateien (innerhalb des Streams), teilweise inklusive gesetzter ID3(v1/2)-Tags. So, und da es auch Programme gibt, welche solche Streams komplett speichern können (sowas nennt man dann neudeutsch: rippen) ist es das einfachste, man sucht sich Streams aus (unter google einfach mal nach ShoutCast suchen) und lädt diese mit einem Ripper herunter. Da der Netzwerkdurchsatz eher gering ist können bei vorhandenem DSL-Anschluß durchaus 10,20 Instanzen des Rippers (natürlich jeweils auf einen anderen Sender) parallel laufen, ohne das Surfen im Internet oder das Arbeiten am Rechner selbst zu behindern.
Nachdem man die Ripper ein paar Stunden/Tage/Wochen hat laufen lassen, kann man sich dabei und danach an einer riesigen Menge mp3s freuen, welche, je nach Sender, dann auch recht aktuelle Titel beinhalten.
Natürlich gibt es auch Einschränkungen, die meisten Sender senden mit 128kBit Auflösung, selten mit höheren (z.B. 192kBit) – eher mit geringeren Bitraten (z.B. 96kBit), aber solange es kein Musikmaterial mit hoher Dynamik (wie z.B. bei der Klassik zu finden) ist, ist das zu verschmerzen, denn immerhin war es a) fast umsonst (GEZ-Gebühr auf PC jetzt mal nicht berücksichtigt), und b) bequem.
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