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Überwachungsstaat: Kommende Realität oder Schreckgespenst?

Wer den Roman von George Orwell gelesen hat (Wiki-Link), wird sicher über folgendes Bild schmunzeln können, nicht aber über dessen Hintergrund.

heise online: Bild zum Artikel Europaweite Protestaktion (Quelle: Heise Online, www.heise.de)

Auf Heise Online fand sich heute, 25.08.2009 ein Artikel, in welchem es um eine geplante Protestaktion gegen den Überwachungsstaat, bzw. um das darauf Auferksam machen.

Die Protestaktion wird lt. Heise von “über 120 Organisationen” vorangetrieben und “unterstützt”, unter anderem der DGB, natürlich der CCC, die Freie Ärzteschaft, Attac und etliche Parteien wie die Piratenpartei, die Linke, die FDP und die Grünen. Das heißt, dass wir dort in guter Gesellschaft sein werden ;-)

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I am free

genial: (ausgeliehen bei “die datenschleuder” – #93/2008  seite 58)

go to work, send your kids to school, follow fashion, act normal, walk on the pavement, watch T.V. save for your old age, obey the law. Repeat after me: I am free

go to work, send your kids to school,
follow fashion, act normal,
walk on the pavement, watch T.V.
save for your old age, obey the law.

Repeat after me: I am free

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Die Abmahnwelle rollt fast ungebremst…

… durch die Welt und verschafft Anwaltskanzleien, der Staatsanwaltschaft und den Gerichten nur teilweise willkommene Arbeit; da es sich um eine Massenaktion handelt (Schema Serienbrief), am ehesten noch zu vergleichen mit der Kombination aus Phishing und Spam – hoffen, dass der Empfänger anbeisst und schön zahlt, obwohl er vielleicht überhaupt nichts mit den Vorwürfen zu tun hat, welche in der Abmahnung erwähnt werden.

Auch ich bin Opfer einer solchen Abmahnungs-Nummer, angeblich wurde über eine zu dem fraglichen Zeitpunkt mir zugeteilte IP (DSL) ein Film (Phantom – The Animation) via P2P-Netzwerk (torrent) heruntergeladen und damit auch verteilt (intrinsische Eigenschaft des torrent-Protokolls) – allerdings war ich zu dem Zeitpunkt mit meinem Laptop bei einem Kollegen zu Hause bei der Arbeit – da ich zu diesem Zeitpunkt keine weiteren PCs zuhause hatte, ist es schlechterdings nicht möglich, dass ich den Film geladen habe, sondern jemand über das WLAN (welches zu diesem Zeitpunkt sehr wohl durch ein Passwort geschützt war – mittlerweile ist WLAN komplett deaktiviert – Netzwerkkabel sind sehr viel weniger anfällig für malicious users) – was die Anwälte aber in erster Linie nicht interessiert – diese rechnen sich Chancen bei der sogenannten Störerhaftung aus, dieser Fall würde eintreffen, wenn sie mir nachweisen könnten, das mein WLAN nicht geschützt, sprich: offen war.

Nachdem ich eine modifizierte Unterlassungsverpflichtungserklärung abgegeben hatte (Einschreiben mit Rückschein) wurde es erstmal still – doch vor ein paar Tagen trudelt doch wieder ein Brief der Anwaltskanzlei ein mit einer Schadensersatzforderung sowie den entsprechenden Anwaltskosten. Da leider kaum eine (oder keine) Rechtsschutzversicherung die Kosten für UrhG-Fälle übernimmt, bleibe ich jetzt auf den Kosten für den mich vertretenden Anwalt sitzen. Allerdings ist dies ein auf solche Fälle spezialisierter Anwalt dessen Pauschalpreise akzeptabel bleiben.

Sobald es Neuigkeiten gibt werde ich hier über diese berichten.

Bleibt nur zu sagen dass die ganze Sache äußerst ärgerlich ist: ich bin mir keinerlei Schuld bewusst und habe trotzallem den Stress mich zu informieren, mit der Versicherung und den Anwälten zu kommunizieren und nicht zuletzt die Kosten für die ganze Aktion zu tragen – bleibt nur zu sagen, dass da noch etwas im Argen liegt bei der (deutschen) Rechtssprechung.

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Vinyl vs. CD vs. mp3 vs. …

…[insert next media type(s) approaching here]

Stirbt Vinyl aus? Diese Frage wurde in den letzten Jahren, vor allem aber nach dem Erfolg der CD immer wieder diskutiert. Nachdem dann die ersten “Mixer” für CDs inklusive Scratch-Pad, etwas später das identische für mp3s (auch auf CDs) und das Ganze nun auch mit USB-Devices funkioniert, stellt sich wiederum die Frage: Warum sollte ich für Liveauftritte auf ein Medium setzen, welches:

  • teuer ist,
  • Abnutzungserscheinungen ab dem ersten Abspielen aufweist,
  • generell gegen Verschmutzungen empfindlich ist (Staub),
  • technisch mittlerweile eher outdated ist und
  • sehr anfällig für äußere Störungen (z.B. Trittschall

ist?

Auch heute lautet die Anwort wahrscheinlich immer noch:

  • weil der Sound von Vinyl, obwohl gerade erst als Nachteil dieses Mediums herausgestellt, genau auch den Reiz ausmacht: club sound ohne Vinyl-Klicks ist ja fast nicht denkbar.
  • Außerdem kommt natürlich immer noch gute Musik von kleinen Labels auf Vinyls heraus – obwohl mittlerweile viele Künstler den Vertrieb ins Internet verlagert – sei es über eine Plattform oder über eine eigene Seite. Teilweise werden bestimmte Tracks auch nur als Whitelabel z.B. für Promozwecke mit einer geringen Auflage von 50-150 Stück gepresst, auch dann gibt es diesen Track dann erstmal nur auf Vinyl.
  • Style. Vinyl ist immer noch stylisch.

Summa sumarum ist das Ganze natürlich eine Frage der persönlichen Vorliebe. Allerdings haben eben die meisten Clubs zwei 1210er als Decks herumstehen, das bedeutet, das der Artist dann sein eigenes Gear mitbringen muss.

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ShoutCAST Radio

Eine besonders schöne, bequeme und elegante Methode, an neue Musik zu kommen ist das sogenannte Internet-Radio. Mittlerweile gibt es so viele Stream-Dienste, welche mp3-Streams in das Internet stellen, welche mit halbwegs modernen Anwendungen wie winamp, vlc, mediaplayer usw. direkt abgespielt werden können.

Der Clou ist aber: die meisten Radio-Stationen im Internet schicken die mp3s als einzelne Dateien (innerhalb des Streams), teilweise inklusive gesetzter ID3(v1/2)-Tags. So, und da es auch Programme gibt, welche solche Streams komplett speichern können (sowas nennt man dann neudeutsch: rippen) ist es das einfachste, man sucht sich Streams aus (unter google einfach mal nach ShoutCast suchen) und lädt diese mit einem Ripper herunter. Da der Netzwerkdurchsatz eher gering ist können bei vorhandenem DSL-Anschluß durchaus 10,20 Instanzen des Rippers (natürlich jeweils auf einen anderen Sender) parallel laufen, ohne das Surfen im Internet oder das Arbeiten am Rechner selbst zu behindern.

Nachdem man die Ripper ein paar Stunden/Tage/Wochen hat laufen lassen, kann man sich dabei und danach an einer riesigen Menge mp3s freuen, welche, je nach Sender, dann auch recht aktuelle Titel beinhalten.

Natürlich gibt es auch Einschränkungen, die meisten Sender senden mit 128kBit Auflösung, selten mit höheren (z.B. 192kBit) – eher mit geringeren Bitraten (z.B. 96kBit), aber solange es kein Musikmaterial mit hoher Dynamik (wie z.B. bei der Klassik zu finden) ist, ist das zu verschmerzen, denn immerhin war es a) fast umsonst (GEZ-Gebühr auf PC jetzt mal nicht berücksichtigt), und b) bequem.

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Resurrection Sequence initiated!

Lange Zeit war es um sonicsolution.de und xenophony.org sehr still – das wird sich aber in Zukunft ändern. Perspektivisch in ein paar Monaten (spätestens bis zum Sommer 2009) wird xenophony.com online gehen – die neue Seite bezüglich elektronischem Sound von sonicsolution und xenophony.

Dabei kann ich schon verraten, dass das Portfolio weiter in Richung D’n'B und Trip-Hop sowie Minimal ausgebaut werden wird – man darf gespannt sein. Sobald ich Zeit finde, werde ich zumindest die sonicsolution-Tracks online verfügbar machen.

Außerdem ist vorgesehen, wieder Kooperationen mit unterschiedlichsten Menschen einzugehen, welche Texte, Stimme und/oder Instrumente in die Tracks mit einbringen werden und somit diese stilistisch zu variieren.

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